31. Oktober 2012

Mensafutter

Hey, mich gibt's auch noch!
So viel zu "Nachdem die Uni begonnen hat, hab ich auch wieder mehr Zeit".
Fehlanzeige.
Keine Ahnung warum, aber dieses Semester ist irgendwie sehr zeitraubend, vor allem weil ich unter der Woche ungewohnt spät heimkomme. Zusätzlich gibt's auf einmal auch wieder sowas merkwürdiges wie "Hausaufgaben", die mich tierisch nerven. :D Ganz ehrlich, ich hab seit der 11. Klasse keine Hausaufgaben mehr gemacht, was soll das... *badass*
Nunja, heute ist ja Feiertag (zumindest in den neuen Bundesländern) und hier bin ich.
Trotz Stress und so weiter hab ich auch meine Bloghausaufgaben gemacht und in letzter Zeit mal meine Mahlzeiten in der Mensa dokumentiert.
Alles auch vegan - ich liebe meine Mensa. Seit Beginn dieses Semesters wurde noch ein zweites "veganes Komplettgericht" eingeführt, was jetzt neben der standardmäßigen Salatauswahl und den Nudeln mit Tomatensauce jetzt insgesamt vier vegane Auswahlmöglichkeiten macht, was ich sehr löblich finde.
Außerdem gibt es jetzt auch immer vegane Smoothies oder Sojamilkshakes. Bin zufrieden. :)
Die Fotos sind nicht besonders gut geworden, inmitten von Leuten einfach so das Essen abzulichten wirkt wohl etwas merkwürdig, deswegen hab ich mich etwas schief angestellt ;)
Weiteres Problem war, dass ich oft so einen Hunger hatte, dass mir erst sehr spät eingefallen ist, dass ich ja alles fotografieren wollte - was die teilweise halb leeren Teller erklärt. Ich bitte dies zu verzeihen. =D


Mega toller Riesensalat mit allem drum und dran!

Der Himbeersojamilkshake! <3

Mein Standardgericht: der Wok, hier mit Falafelbällchen.



Das hier war so lecker, dass es fast kein Bild mehr davon gegeben hätte: vegane Paella mit Nüssen. Sieht schlicht aus, aber war echt das beste, was ich je in der Mensa gegessen hab.

Außerdem war ich mit einer Freundin noch die bekannte Leipziger Eisdiele "Braker's" austesten:

Kirschsorbet & Schokovanille

War wirklich sehr zu empfehlen, da wird es mich definitiv noch öfter hinziehen. Leider ist uns zu spät aufgefallen, dass die Waffel womöglich nicht vegan sein könnte. Muss das nächste mal erfragt werden - oder gleich im Becher, damit auch die Sojasahne mal zum Einsatz kommt, mal sehn. :)
Erwähnenswert wäre noch der Kugelpreis von 60 cent, das ist einfach unschlagbar.

Ja... in meiner Küche passiert momentan nicht viel, bin ja mittags nie zu Hause und abends gibt's dann mal Salat oder sonstwas Unspektakuläres.
Dass ich so wenig Zeit habe, wirkt sich auch auf mein Sportverhalten aus: Zur Zeit schaffe ich die 4x Sport pro Woche nur selten und schwimmen haut irgendwie auch nicht mehr so hin.
Habe mir aber als perfekten "Neustart" den 4. November, also diesen Sonntag, gesetzt, da ich mich dann hoffentlich an den neuen Tagesablauf gewöhnt habe.

So, das war's erstmal für heute, ein schönes Halloween euch allen. ;)












4. Oktober 2012

Fallen und wieder aufstehen.

So, ich bin zurück in vielerlei Hinsicht. Aus Spanien, aus dem Heimatbundesland, aus der (kurzen aber schmerzhaften ^^) Zeit ohne Internet (Oh mein Goooooott, kein Internet *durchdreh*) und zurück aus der Rückgratlosigkeit.

Meine neue Lebensweise auch außerhalb der eigenen vier Wände durchzustehen hat - je nachdem wie streng man mit sich ist - nicht besonders gut funktioniert.
Dennoch hab ich absolut überraschend doch gute zwei Kilo im letzten Monat verloren, obwohl ich schon recht verzweifelt sogar mit einer Zunahme rechnete. Da ich normalerweise drei Kilo pro Monat verliere, bin ich über die zwei, die ich ohne erkennbaren Grund abgenommen hab, wirklich froh. ^_^
Also, ein kurzer Bericht:
Den fehlenden Sport hatte ich - wie im vorherigen Post geplant - auszugleichen versucht, was sogar einigermaßen geklappt hat. Ich bin fast täglich in angenehmer Gesellschaft spazieren gegangen, habe jede Möglichkeit zur Bewegung innerhalb des Hauses wahrgenommen und im Urlaub war ich dann möglichst oft schwimmen (was sich nicht immer einfach gestaltete, weil wir tagelang Sturmböen aushalten mussten, welche meterhohe Mörderwellen schufen.) und die Gegend erkunden. Wahrscheinlich liegt meine Abnahme auch daran.
Am Essen kann's jedenfalls nicht gelegen haben, das hab' ich total vermurkst. Immer vegan war's auch leider nicht, ich gestehe demnach eine Niederlage ein. Gesellschafts- bzw. alltagsfähig war mein Vorhaben also (noch!) nicht, aber jetzt bin ich ja wieder daheim und gelobe Besserung. =D
Mir war klar, dass meine Umstellung nicht wie zu Vegetarierzeiten von heute auf morgen klappen würde und ich bin trotzdem glücklich damit, dass ich das vegane Frühstück durchhalten konnte und wenn möglich immer auf die vegane Alternative zurückgegriffen hatte. Ich bin zwar nicht stolz auf die Leistung, aber ich freue mich trotzdem, dass ich demzufolge kleine Änderungen in meinem Verhalten mit und bei meiner Familie erzielen konnte. Dass das leichter gesagt ist, als getan, weiß zunächst jeder Veganer mit omnivoren Eltern und generell eigentlich jeder Jugendliche... Also, auf ein Neues!

Sobald die Uni wieder angefangen hat (am Montag ^^), bin ich auch wieder regelmäßig zu Hause und habe Zeit zum bloggen, also bis dann =)

31. August 2012

eine kurze Bilanz

So, morgen früh bzw. heute nacht geht's ja für mich in Richtung Süden für ein paar Wochen. Bevor hier alles im Trubel versinkt, wollte ich noch schnell Bilanz über die letzten zwei Wochen ziehen.
Mein schöner Plan, den ich im letzten Post ausarbeitete, hat nicht ganz sooo gut funktioniert, wie ich mir das vorstellte. Aber es kann ja nicht immer positive Nachrichten geben.
Das vegane Essen versuchte ich bestmöglich durchzusetzten (beim Frühstück gelang mir das meistens sehr gut), hat leider nicht immer so gut geklappt, weil meine Rücksichtnahme zunächst stärker war als mein Veganerdickkopf. Im Urlaub soll das jetzt allerdings besser laufen, hab ich mir ganz fest vorgenommen... und immerhin konnte ich meine Umgebung ein wenig von Veganslices, (guten!) Tofuwürstchen, BioBis-Keksen (Dinkel <3) und veganem Brotaufstrich überzeugen. :) Es werden unauffällig auch einige Sojaprodukte mit nach Spanien wandern. Begeistert war ich davon, dass meine Eltern bei den Hauptmahlzeiten komplett auf Fleisch verzichteten, das kam noch nie vor. Hat mich ehrlich gefreut. Dann kann der nächste Schritt meinerseits gar nicht mehr sooo schwer werden.

Sportlich habe ich mein Bestes gegeben und war in den 10 Tagen seit ich hier bin etwa 6x "laufen" oder bin anderweitig rumgehopst. Mal wieder bei nem Umzug geholfen. Umzüge sind in letzter Zeit bei mir wirklich sehr willkommen - da wo andere meckern, freu ich mich, wenn ich noch ein paar Kisten schleppen und Treppen laufen darf. Man lernt irgendwie alltägliche Bewegung zu suchen.
Leider konnte das mein gewohntes Sportpensum trotzdem nicht ordentlich ausgleichen. Außerdem vertraue ich der Waage hier nicht unbedingt, diese zeigte direkt mal 2kg weniger an als in Leipzig. Ich nahm das allerdings als Richtwert und glaube, immerhin mein Gewicht gut gehalten zu haben. Passt schon.
Im Urlaub wird jetzt wieder losgelegt. Vielleicht komme ich trotzdem noch auf die 3kg, die ich im Schnitt pro Monat verliere.

Ansonsten freu' ich mich gerade einfach total, dass ich mal wieder (fast) alle meine Freunde wieder sehen konnte und wieder mal ein bisschen in der Heimatstadt rumgekommen bin. UND - ganz wichtig - dass seit gestern endlich meine blöde Hausarbeit für Germanistik abgehakt ist. Nagut, "blöd" stimmt nicht ganz. Eigentlich hatte ich ziemlich viel Spaß daran, es war nur soooo viel Arbeit.

Nach dem Urlaub ist dann ein hoffentlich positiver Post über vegane Erfahrungen in Südeuropa geplant, bis bald!

10. August 2012

Urlaubsplanung und anderer Laberkrams.

Juhu - endlich Semesterferien, eine Mörderprüfung bereits als bestanden abgehakt und nur noch eine Hausarbeit vor mir. Die viele Zeit kann nur eines bedeuten: keine Ausreden mehr!

Demnach hab' ich momentan seeehr viel Motivation und Sport/sauberes Essen fällt mir leichter denn je. Vor allem da ich nur noch 5kg von meinem "ersten großen Ziel" entfernt bin - meinem Gewicht, das ich bis ca. 2009 gehalten habe. Sollte ich dieses erreicht haben, wäre ich offiziell wieder als einigermaßen normalgewichtig einzustufen, was ein riesiger Erfolg wäre, weil ich doch am Anfang meiner Abnahme noch in der Prä-Adipositas feststeckte. Ich gebe ja  nicht sonderlich viel auf diesen BMI-Kram (bestes Beispiel: ein kerngesunder Bodybuilder hätte mit Sicherheit einen BMI von mindestens 35 und wäre damit stark adipös, obwohl er nicht durchtrainierter sein könnte), aber trotzdem, weil's so schön klingt: derzeit habe ich einen BMI von 28 und somit seit April fast 4 BMI-Punkte bzw. 14kg verloren.
Muhaha. *diabolisches Lachen*
Besonders freut mich, dass selbst ich mittlerweile einen Unterschied bemerke, wenn ich am Spiegel vorbeigehe. Jeder, der abnimmt, kennt das wohl: man selbst kann als letztes glauben, dass man sich verändert, da man die langsamen Veränderungen einfach nicht mitbekommt im Gegensatz zu Leuten, die man nur wöchentlich oder seltener sieht.
Also: nach einem kleinen Tief während der Prüfungszeit bin ich jetzt wieder voll dabei, vor allem da ich in zwei Wochen nach Hause fahre und den Leutchen dort einen möglichst großen Unterschied präsentieren will.

Damit wären wir beim "Hauptproblem" dieses Posts:
Ab dem 22. tingele ich einen Monat in der Weltgeschichte rum, teilweise ohne Zugang zu Pc & Internet. Letzteres gefällt mir eigentlich ganz gut, aber trotzdem birgt die Zeit außerhalb von Leipzig einige Tücken.

Erstens: Es wird problematisch werden, mein Sportpensum einzuhalten, ohne ins Studio gehen zu können. Schwimmbad bzw. Schwimmen wird sich machen lassen, aber Krafttraining und ordentliches Cardio werde ich nicht machen können, was mir einige Sorgen bereitet. Klar, ich kann zu Hause joggen gehn, aber das ist ehrlich gesagt gar nicht mein Fall, da ich scheinbar für meine Bänder im Fuß noch zu schwer bin (zumindest vor 4 Monaten war ich das noch) und nach ein paar Versuchen ist mein rechter Fuß für ein paar Wochen unbrauchbar. Außerdem genügt meine Ausdauer noch nicht für länger als 15min normal joggen - auf dem Crosstrainer ist das kein Problem, aber 60min ordentlich joggen ist zu diesem Zeitpunkt noch utopisch.

Zweitens: Momentan kontrolliere ich sehr strikt, was ich esse. Wie in einem älteren Post bereits erwähnt, verwende ich dazu die FDDB, welche mir sehr dabei hilft. Wenn ich nun ein paar Wochen kein Internet habe, wird das sehr schwierig, da ich die Werte eher schlecht abschätzen kann. (Die meisten Leute schätzen die Nährwerte ihrer Nahrung und wissen nicht, dass sie sich im Regelfall IMMER um mehrere Hundert Kalorien vertun. Wenn man am Tag allerdings nur bis zu 1400kcal essen will, kann das fatal sein.) Das bereitet mir schon einige Sorgen, vor allem da ich mit Programmen, die man ohne Internetzugang verwenden kann, nur sehr schlecht anfreunden konnte. Der Großteil dieser Programme hat falsche Werte und/oder die Produkte, die ich so zu mir nehme (Stichwort "verrückter Esser" ^^) nicht mal gespeichert. Ich werde also irgendwie ohne klarkommen müssen, was ja sowieso der Soll-Zustand ist.

Drittens: Zu einem Großteil werde ich Gerichte essen, die meine Eltern kochen. An sich ist das klasse, ich liebe das Essen meiner Eltern. =D Allerdings kann ich so auch schlecht kontrollieren, was ich da jetzt genau reinschaufele und ich weiß noch nicht genau, wie's mit veganem Essen so klappen wird. Ich werde wohl eine Vielzahl an Produkten, die ich selbst beim Kochen verwende, einfach mit nach Hause schleppen müssen, da ich's meinen Eltern nicht zumuten will, sich erstmal 20 neue Utensilien zu beschaffen.

Fragen über Fragen... der nächste Monat wird wohl eine Zerreißprobe für mich.
Bisher habe ich mir überlegt, einfach 2-3 mal ins Schwimmbad zu latschen und ansonsten viel Bewegung in den Alltag einzubauen, wenn ich daheim bin. Dann bin ich ja zwei Wochen am Meer und werde einfach täglich schwimmen & schnorcheln (<3) gehn (Das Meer ist nur 5 Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt, MUHAHA.) und beim Erkunden der Umgebung werden sowieso pro Tag einige Laufstunden zusammenkommen. Ich bin auch ein sehr aktiver Mensch was Urlaub angeht und es wird wohl zu einigen Tagesausflügen und Wanderungen kommen. Darüberhinaus kraxele ich sowieso gerne auf Hügeln und Felsen umher. Für ausreichend Bewegung wird also gesorgt sein.

Auf den Veganismus bezogen: es war für mich letztes Jahr im Urlaub schon schwierig, überhaupt meinen Vegetarismus strikt einzuhalten. In Spanien gibt es in vielen Restaurants wenn man Glück hat 1-2 vegetarische Gerichte (die Leutchen verdienen ihr Geld in der Gegend vor allem durch Meeresfrüchte usw. und irgendein Zusatz ist fast an JEDEM Gericht.) und auch das stößt häufig schon auf Unverständnis. Aber das entmutigt mich nicht - schließlich kann ich mich ja überall verständigen und mit einem freundlichen Lächeln wird sich wohl zur Not auch mal eine vegane Alternative zaubern lassen, wenn man denn schonmal außerhalb essen geht.
Ansonsten sind wir sowieso eher Selbstversorger und werden in unserem Häuschen täglich werkeln. Da kann ich das schon viel eher kontrollieren und nehme einfach ein paar Dinge von zu Hause mit, wie ein paar vegane Brotaufstriche, den Agavendicksaft und so weiter. Eine Kühltasche wird sich auch noch irgendwo organisieren lassen, was vielleicht sogar ein paar Produkte von Alpro Soya in Spanien ermöglichen wird. =D

Es wird wohl nicht einfach, den neuen Lebensstil so genau wie in den eigenen vier Wänden einzuhalten, aber ich bin recht zuversichtlich. Wahrscheinlich bewege ich mich am Ende sowieso mehr als zu Hause.
Darüber hinaus bin ich auch der Meinung, dass ich, sollte ich diesen Monat "unbeschadet" überstehen, sozusagen die "Prüfung" der Alltagstauglichkeit bestanden haben werde. Also, drückt mir die Daumen. Irgendwann kommt wohl für jeden Veganer mal so eine schwere Probe, wo man sich beweisen muss. Das wird schon. Für Tipps bin ich aber immer offen und dankbar ._.

Ansonsten würde ich ja jetzt gerne noch ein paar Bildchen teilen, aber ich finde meine blöde Kamera nicht. Also mal wieder ein seht textgewaltiger Post.
Bis bald. :)

15. Juli 2012

Kocherei unter Zeitdruck :)

Wie angekündigt mal wieder ein Futter-Post: Erfahrung mit veganem Kochen und veganen Produkten im Alltag.

In letzter Zeit ist der Student mal wieder arg im Prüfungsstress. Dafür ist nicht mal ein aktives Lernen notwendig - allein der Gedanke versetzt schon ausreichend in Stress und Zeitdruck und "Ich müsste ja eigentlich..." lässt fortwährend gehetzt wirken. :)
Demnach war ich in letzter Zeit sehr häufig in der Mensa oder auswärts "dinnieren", aber ein bisschen kam dann doch in der Küche zustande.

Mein Werkeln in der heimischen Küche steht unter dem Motto "So schnell wie möglich, lecker, vegan, einigermaßen gesund".
Die Gesellschaft hat vom Veganer ein erschreckend einheitliches Bild: blass und heruntergehungert, verbringt Stunden in der Küche und isst dann doch irgendwie "nichts echtes", ist Gesundheitsfanatiker und Moralapostel, laut neusten "Errungenschaften" des Journalismus sogar mit Taliban gleichzusetzen.

Dabei stehen sehr viele Veganer, vor allem in Studentenkreisen, unter dem Zeichen des Begriffs "Pudding-Veganer" - es wird also unausgewogen, einseitig und recht ungesund (viele Fertiggerichte usw) gegessen.
Dem versuche ich zu entgehen, aber manchmal ist mir "schnell" doch wichtiger als "gesund" und es darf auch mal Spaghetti mit Tomatensoße sein. Und ein Hauptgericht ohne Kohlenhydrate kommt auch viel zu selten auf den Tisch.


Chili Con Soja. :) Zubereitungszeit: ca. eine Stunde.
Gemüsesticks mit Soja- und Tomatendip. (Der Dip war leider nicht besonders..), gebratener Seitan (auch selbstgemacht, leider unglaublich hässlich - Kim Veganwonderland kann das viel besser. xD) und gedünstetes Gemüse.
Zubereitungszeit: mit bereits vorbereitetem Seitan ca. 30min.
Vollkornreis mit einer Mixsauce aus verschiedenem Gemüse, Champignons und Erdnusstofu. Zubereitungszeit: ca. 45min.


Eis aus dem Rewe. Im Nachhinein bin ich mir ehrlichgesagt gar nicht mehr so sicher, ob es 100% vegan ist, weil ja lediglich "laktosefrei" draufsteht. Weiß einer von euch was? Normalerweise ist Sorbet ja immer vegan..? :/

Ja... wie man sieht, alles sehr einfache und leider auch kohlenhydratreiche Mahlzeiten. Trotzdem scheint es mir ja nicht unbedingt geschadet zu haben, da ich heute morgen die Schwelle zur 12kg-Abnahme geknackt habe. Da war ich schon ein bisschen stolz, vor allem da ich zugegebenermaßen in den letzten zwei Wochen weniger Sport gemacht hab, um mich besser auf die Prüfungen vorbereiten zu können. :D Aber am 23.7. ist der Stress vorbei und ich kann wieder in Ruhe sporteln.

Mir ist in den letzten Wochen immer mehr bewusst geworden, wie viel eigentlich unbewusst und unbemerkt verzehrt wird. Nur ein geringer Prozentansatz der Bevölkerung macht sich überhaupt Gedanken darum, was in Lebensmittel und Produkte (egal ob Fertigmist, Gerichte im Restaurant/Frittenbude oder im Lebensmittelgeschäft) reingepanscht und gepumpt wird. Vielen ist es dennoch egal. Sobald man sich mehr damit beschäftigt, fällt auf, wie viel unnötiger Mist mitgegessen wird. Ich frage mich vor allem, was zur Hölle Milchzucker und Molkeerzeugnisse in vielen Produkten zu suchen hat, die auch einfach vegan sein könnten - es würde niemandem auffallen. Wer besteht schon auf seine tierischen Zusätze, die man weder sieht noch schmeckt, zum Beispiel in sowieso schon laktosefreier Milch (das fand ich wirklich sinnlos) oder Gewürzmischungen oder Tassensuppen? Man mag sich darüber streiten, inwiefern man fertige Produkte überhaupt "genießen" sollte, aber trotzdem: die tierischen Erzeugnisse sind schlicht unnötig in vielen Bereichen und werden trotzdem, wie mir scheint, rein aus Prinzip reingematscht.


So, das war's wieder für heute, mein Unizeugs wartet schon auf mich :\







17. Juni 2012

21 Jahre "Sport ist Mord"


Gott, wie ich Sport immer gehasst habe. Seit meinem 10. Lebensjahr habe ich jegliche sportliche Aktivität vermieden und wenn's dann doch nicht anders ging (wie im Schulsport zum Beispiel), empfand ich die Anstrengung als schmerzhaft und unnötig. Da war ich wohl das Paradebeispiel eines Vertreters des Mottos "Sport ist Mord".
Bis heute ist es mir schleierhaft, warum ich so einen Hass auf Sport hatte. Als Kind war ich in mehreren Sportvereinen (obwohl ich's dort zugegebenermaßen nie länger als 1-2 Jahre ausgehalten habe), zum Beispiel in einem Turnverein, eine längere und auch schöne Zeit in einem Schwimmverein, sowohl in einem Reit- als auch in einem Voltigierverein und - was mir richtig Spaß gemacht hat - in einem Tanzverein (klassisch). Ich kann wirklich nicht sagen, dass es mir in den dortigen Vereinen nicht gefallen hat. Trotzdem irgendwann ausgetreten und das Problem waren jedenfalls nicht meine Eltern, die beide recht sportlich sind.
Keine Ahnung. War eben schon immer ein Stubenhocker ;)
Jedenfalls dachte ich letztens darüber nach, was jetzt anders ist und warum es letztendlich bei mir "Klick" gemacht hat, sodass ich jetzt ohne wenn und aber und sogar mit einer Portion Spaß an der Sache 4x wöchentlich ins Studio oder ins Schwimmbad renne.
Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass es bei vielen meiner abnehmwilligen Bloggerkollegen ebenfalls am Sport hängt, was ich total verstehen kann. Schließlich sind meine Abnehmversuche die letzten 4 Jahre ebenfalls an Bewegung gescheitert.
Darum heute dieser Post - vielleicht bringt's ja irgendeinem möglichen Leser was :)






Das Vorwissen


Ganz wichtig für mich war das Ansammeln von genügend Wissen über Sport und die Auswirkung von regelmäßigen Sport auf meinen Körper. Genau wissen "wie" man alles zu machen hat, ist enorm wichtig, damit überhaupt ein Erfolg möglich ist und dieser wiederum ist obligatorisch um lange durchzuhalten.
Ich hatte da großes Glück, dass mein Freund bereits langjähriger Sportler ist und ich bei Fragen keinen langen Suchweg einschlagen musste. :) Wer keine passende Anlaufstelle hat - Internetforen gibt es zuhauf und sind fast genausogut.
Durch das angesammelte Vorwissen habe ich meinen Trainingsplan so aufgebaut, dass ich 3x wöchentlich 60min Cardio(Ausdauer) auf dem Crosstrainer mache und 1x wöchentlich Krafttraining, bei dem ich möglichst alle Muskelgruppen beanspruche. Das Krafttraining ist insofern sinnvoll, dass mehr Muskeln auch mehr Fett verbrennen. Einmal wöchentlich macht zwar nicht viel aus, aber zunächst halte ich es für sinnvoller, mich mal auf Cardio zu konzentrieren. Da Krafttraining auch noch super für die Hautstraffung ist, werde ich das aber in den nächsten Monaten verstärken.
Besonders wichtig ist außerdem noch der Puls. Wenn man im Studio an Geräten trainiert, hat man immer die Möglichkeit seine Herzfrequenz zu messen. Für eine Gewichtsabnahme ist eine Herzfrequenz zwischen 110 und 140 pro Minute angebracht. Sobald der Puls über 170 geht, wird auch die Fettverbrennung eingestellt. Besonders wirksam ist übrigens Intervalltraining, da dann die HF sich immer neu anpassen muss, was die Fettverbrennung optimiert. Darüber hinaus ist ein Cardiotraining unter 20 Minuten ziemlich sinnlos.
Sobald man weiß, dass man sich für eine Gewichtsabnahme nicht total überanstrengen muss, sieht die Sportsache schon ganz anders aus, finde ich.
Daneben gibt es natürlich noch unheimlich viel Sporttheorie, die man ansammeln kann, das geht allerdings etwas zu weit für einen Blogeintrag.

Der Initialzünder


Alles Wissen bringt natürlich garnix, wenn man einfach nicht "reinkommt" und trotzdem noch keinen Bock hat. Ich bin der Meinung, dass man sich einfach zwingen muss. Wenn man ganz neu beim Sport ist, dauert es ca. 2-3 Wochen, bis man erste Ergebnisse erzielt, in manchen Fällen sogar länger und das ist anfangs totaaaal demotivierend. Man rackert sich ab, musste vielleicht sogar seine Ernährung umstellen, man hat schlechte Laune und es passiert nichts. Hier scheitern glaube ich die meisten. Um das durchzustehen ist das sprichwörtliche "Es hat Klick gemacht" nötig. Bei mir hat da ehrlichgesagt die Modelkartei geholfen ;) Klingt blöd, aber man muss sich einfach immer wieder vorhalten, wie man mal aussehen möchte. Mir hat das unheimlich viel gebracht. Und irgendwann stellt man vielleicht fest, dass auch die Idealbilder, die man hat, meistens nur durch Sport dort sind und dort bleiben, wo sie figurtechnisch stehen. Dann versteht man, dass der alte Lebensstil für immer vorbei sein muss und man sich damit "abfinden" sollte, sich umzustellen und das für immer - nicht nur bis man das Wunschgewicht erreicht hat. Wenn man sich immer wieder vorsagt, dass man nicht nur schön aussehen möchte, sondern auch GESUND leben möchte, kommt irgendwann der Tag, an dem man sich auf den Sport freut. Denn plötzlich versteht man, dass man sich was Gutes tut und Sport eben kein "Mord" ist, sondern der vorherige Lebensstil.

Durchhalten


Jetzt heißt es durchhalten. Es gibt keine Ausreden mehr, es gibt kein "ich will nicht, ich kann nicht, ich hab zu tun" mehr. Mir hat da ein bestimmtes Bild geholfen, das ich irgendwo auf einem Blog gefunden habe..:

Es dauert subjektiv sehr lange, bis Sport Wirkung zeigt, aber es WIRD Wirkung zeigen und das ist die große Kunst: so lange auszuhalten, bis man Motivation aus seinen Erfolgen ziehen kann.
Bis es soweit ist, muss man einfach durchhalten, man muss sich zwingen, so ätzend es auch ist. Denn es ist unmöglich, dass nichts passiert, wenn man alles richtig macht. Es liegt also nur am eigenen Schweinehund, wenn man es verpatzt. Das Stichwort heißt also: einen eisernen Willen entwickeln. Ich weiß, wie schwer das ist, ich hab es selbst niiiee hinbekommen bis vor zwei Monaten. Immer hatte ich eine Ausrede, entweder hatte ich zu wenig geschlafen, die Uni war zu anstrengend und ich hatte ja zu wenig gegessen und könne jetzt nicht auch noch Sport machen. (Apropos: wenig essen beim Abnehmen ist absoluter Quatsch. Genug und gesund essen und viel Bewegung ist das einzige, was einen Sinn hat.). Letztlich hat mir geholfen, dass ich gemerkt habe, dass ich mich mit Sport nicht so einschränken musste. Man kann mehr essen und muss demnach nicht mal eine große Diät machen. Man ist langfristig einfach stolz auf sich und das ist verdammt viel wert. :)

Der erste Erfolg


Ach, das war so schön. Ich werde wohl niiiiee vergessen, wie toll es war, die ersten Kilos purzeln zu sehen, zu bemerken, wie die Hosen auf einmal viel zu locker sitzen und Treppen steigen kaum noch anstrengend ist. :) Dafür macht man das Ganze und versprochen: ab dann wird alles viel leichter. Plötzlich bemerkt man, dass Sport tatsächlich was bringt und das nicht nur ein Mythos ist. ;) Dann freut man sich schon fast auf's Laufen und weiß, dass der Gang ins Studio nur ein weiterer Schritt zum Ziel hin ist. Man hat auf einmal gar keine Lust mehr auf ungesundes Essen und wählt seine Mahlzeiten mit Freude nach den gesunden Nährwerten aus.
Mehr gibt es da nicht zu sagen - das Gefühl ist einfach der Wahnsinn und ich kann allen nur raten, ein paar Wochen durchzuhalten, es lohnt sich. :)

Motivation und Motivationserhaltung


Ich stecke grade in dieser Phase fest. ^^ Jetzt heißt es: wie bleibe ich motiviert? Momentan gehe ich wieder meine Methoden von der Initialzündung durch und mache Pläne. Was mache ich, sobald ich 15kg abgenommen habe? Wie belohne ich mich, sobald 20kg weg sind?
Das bringt mir sehr viel. Außerdem beginne ich verschiedenen Leuten aus meinem Heimatbundesland zu erzählen, was ich mache. Das erzeugt eine Art angenehmen "Druck" - jetzt wo viele wissen, dass ich schon 10kg abgenommen habe, haben sie Erwartungen, sobald sie mich wiedersehen, also will ich sie nicht enttäuschen. Jetzt arbeite ich auf den nächsten Erfolg hin.

So, das war's für heute. Bald gibt es wieder einen veganen Futterpost und bis dahin ein paar hoffentlich schöne Sommertage. :)

9. Juni 2012

Eilmeldung ;)

Wuhu! Ein Kurzpost voller Euphorie: heute morgen die 10kg geknackt. :)

Ich war noch nie so energiegeladen und motiviert. Auf geht's zum Schwimmen. :D

5. Juni 2012

I have seen another world.


So, da ich immer noch an einem weiteren Kilo rumkrebse, das einfach nicht verschwinden will und die Uni mich momentan sehr einnimmt, habe ich nichts Großartiges zu berichten.

Meinen Beobachtungen zufolge nehme ich aber immer in lustigen Schüben ab. Zwei Wochen passiert fast nichts und dann purzeln bis zu zwei Kilo innerhalb von zwei bis drei Tagen.
Da ich zugegebenermaßen nur wenig Ahnung von Körperprozessen habe, weiß ich nicht, ob das normal oder was auch immer ist. ;D Jedenfalls kann ich jetzt damit leben, dass auch mal eine Woche gar nichts auf der Waage zu passieren scheint, so sehr ich mich auch abrackere. Es wird dann der Tag kommen, an dem mein Durchhalten belohnt wird. :) Und das sollte sich jeder Abnehmwillige immer wieder vorsagen.
Fast jedes Vorhaben bedarf eines großen Durchhaltevermögens und von heute auf morgen geht in unserer Welt so gut wie nichts.

Als kleine persönliche Anmerkung noch:
Seit ein paar Monaten habe ich einen "Lieblings-tumblr". Zuvor wusste ich nicht einmal, was das ist, aber nun gut.. jetzt habe ich jedenfalls einen, dem ich ca. einmal pro Woche einen Besuch abstatte. =)
Ich fühle mich nicht gut dabei, die Seite ist für mich "harter Tobak", wie man so schön sagt. Aber durch die Bilder werde ich immer wieder daran erinnert, dass mein Handeln richtig ist.
Denn welcher Vegetarier oder Veganer kennt das nicht - bis auf wenige Ausnahmen haben wir alle größtenteils Umgang mit Menschen, die unser Essverhalten und unsere Meinung als radikal, bescheuert, lächerlich und naiv abtun. Und das sind noch die netten unter den Kritikern, zumindest bei mir. :) Täglich ausgefragt und stirnrunzelnd betrachtet bzw. ungläubig belächelt zu werden ist nicht einfach und fordert bei mir oft seinen Tribut. Es mag viele Leute geben, die total über schwierigen Gesprächen stehen, in denen man fast keine Chance hat. Ich aber werde oft unsicher, wenn mir Menschen gegenüberstehen, die meine Moral absolut nicht verstehen. Selbst nach fast 8 Jahren noch!
Außerdem denkt niemand den ganzen Tag daran, dass hinter dem leckeren Essen, das man täglich so sieht, noch ganz viel Geschichte steckt - wo der Käse herkommt und so weiter. Daran muss man sich aktiv erinnern.
Und dabei hilft mir der gute Tumblr "i have seen another world". Es ist krass, es tut weh, es muss sein.
Also, wer Lust hat, sich mal wieder bestätigt zu fühlen:

ihaveseenanotherworld

Als besonders toll empfand ich übrigens folgendes Bild in Kombination mit der Bildunterschrift:

"We are the inferno"

23. Mai 2012

Keine Zeit, keine Zeit

Halli Hallo.
Die letzte Woche war sehr turbulent und vollgepackt, deswegen konnte ich mich hier erstmal nicht blicken lassen.
Außerdem musste ich die Küche zunächst meiden, weil ich durch eine kleinere, besonders dämliche Handverletzung motorisch etwas eingeschränkt war. :D
Aber jetzt geht's langsam wieder und ab nächster Woche Mittwoch lässt der Unistress für's erste auch mal wieder nach. Das heißt: wieder mehr kochen, mehr Sport, mehr zu berichten.

Trotzdem hab' ich eine Beobachtung gemacht:
Meine Hand hat mir in der letzten Woche ziemlich den Sport versaut. Ich durfte nämlich nicht. Insbesondere schwimmen hatte auszufallen. Was hab ich mich geärgert, aber nunja.. mein Körper hat sich gefreut.
Zuerst dachte ich, dass ich durch den abrupten Sportabbruch wieder zulegen würde und mir auch das ungesündere Essen, weil Fertigscheiß, erneut das Genick brechen würde und alle meine Mühen umsonst gewesen wären. :(
Aber: wuhu!
Die Sportpause scheint mir wirklich gut getan zu haben, denn mein Körper gab widerwillige Fettdepos frei und ich nahm in der letzten Woche 1,5kg ab. Herrlich. :D
Ich bin ja kein Sport- und Ernährungswissenschaftler und stelle immer nur laienhafte Vermutungen an, aaaaber ich denke, dass die Abnahme mit der Pause zusammenhängt, da mein Körper sich eine Ruhepause gönnen konnte und - ähnliche Problematik wie mit "zu wenig essen" - durch die Entspannung keinen Bewegungsstress mehr durchzustehen hatte.
Das klingt bescheuert. Ich hoffe, man versteht, was ich auszudrücken versuche. xD
Jedenfalls freu ich mich, dass die Zwangspause nichts schlimmes angerichtet hat und ich ab heut wieder trainieren gehen darf. Wird zwar ein bisschen viel, aber ich bin motiviert, wuuhu.

Die Produkte von letzter Woche (siehe vorherigen Post) habe ich mittlerweile auch alle ausprobiert und bin besonders begeistert vom Agavendicksaft. Klasse Zeug. Kann man einfach für alles benutzen. Im Zweifelsfall auf'm Brot.
Als nicht so toll empfand ich die Milch von Provamel. Geschmacklich top, aber meiner Erfahrung nach hält sich eine offene Packung von Alpro um ein Vielfaches länger im Kühlschrank als die von Provamel.
Ich bleibe also bei der billigeren Variante von Alpro. ^-^

Vor der Uni statte ich heute noch der Mensa einen Besuch ab. Dort esse ich eigentlich immer das Gleiche: den Wok-Teller. Also gemischtes Gemüse mit Reis o.Ä.
Schmeckt auch super, aber irgendwann langweilig. Leider gibt es nicht sooo viele vegane Gerichte in unserer Mensa, obwohl ich annehme, dass es schon deutlich mehr zu futtern gibt, als in anderen Städten. Meines Wissens nach gibt es nur den Wok-Teller, Nudeln mit Tomatensauce und selbst zusammengestellten Salat mit Essig. Ich glaube, die meisten frei wählbaren Komponenten wie Erbsen usw. sind mit Butter zubereitet. Mal sehn, mit dem Wok bin ich auch zufrieden. :)

Gut, sobald ich wieder was zu erzählen habe, melde ich mich zurück.

13. Mai 2012

Nom Nom Nom

Heute mal wieder ein Futterpost. Ich kann zwar nicht mit wunderschönen Gourmet-Gerichten angeben, aber ich bin ja noch in der Veganerausbildung. *g*
Also los geht's:

Die letzte Woche war ich total im Reis-Fieber. Muss auch mal sein.


Basmati-Reis mit buntem Currygemüse und Basilikum-Tofu aus dem Biomarkt.
Ein ziemlich vollgepackter Teller mit ultimativer Resteverwertung: Falafel-Bällchen, Reis- & Gemüsereste vom Vortag und Kohlrabi in Mehlsoße.











Äußerst voluminöse gefüllte Paprika mit gebratenem Gemüse-Reis und, etwas versteckt, eine Scheibe gebratener Naturtofu.


Die Mehlsoße hab' ich noch nicht so recht hinbekommen. War ziemlich klumpig. Weiß nicht, woran es lag, nehme mal an ich hab das Mehl zu lange nicht umgerührt oder sowas. War aber trotzdem ganz lecker und essbar.


Außerdem hab' ich noch von meinem heutigen Spontaneinkauf zu berichten, der mir meinen Geldbeutel ziemlich erleichtert hat
Einiges davon gehört schon fast zum wöchentlichen Einkauf, zum Beispiel steht natürlich immer Sojamilch in meinem Kühlschrank. Normalerweise nehm' ich Alpro Soya, welche meiner Meinung nach auch einfach uuuunschlagbar ist. Da mein nächster REWE aber gerade umgebaut wird, griff ich erstmalig im Biomarkt zu der Milch von Povamel (Vanille) - bin gespannt wie mir mein Müsli morgen früh schmecken wird. :D
Außerdem genehmige ich mir des öfteren auch die Veganslices. Da ich zuvor ja schon 7 Jahre vegetarisch gelebt habe, kann ich keine Auskunft geben, wie fleischähnlich die Vurst schmeckt, aber ich bin immer ziemlich begeistert!
Komplett neu waren für mich allerdings die Gemüse-Ravioli von Alnatura, die ich im DM entdeckt habe. Von denen hab' ich sogar erst vorgestern in einem anderen Blog gelesen und war dann neugierig. Wurden auch eben zum Mittagessen auch schon verputzt - sehr lecker! Weiß gar nicht, wie lange ich sowas schon nicht mehr gegessen hab, nom nom nom! Da ich nachher noch sporteln werde, war das auch erlaubt, so. :)
Am Agavendicksaft konnte ich auch einfach nicht vorbeigehen. Hab jetzt schon soooo oft davon gelesen und niemals irgendwo gefunden. Wird morgen mal ausprobiert.
Ganz begeistert bin ich auch von meinem neuen Nutella-Ersatz für Belohnungstage.
Nach einem Tag wie heute, frage ich mich ganz ernsthaft, wieso es den anderen Kram mit tierischen Produkten überhaupt noch gibt - die Ravioli schmecken auch ohne Tierleid toll und sogar noch besser und bei unheimlich vielen Produkten wie bei dem Schokoaufstrich schmecke ich keinerlei Unterschied zu den unveganen Produkten.
Der große Vorteil bei den veganen Produkten ist das ruhige Gewissen und größtenteils auch der um Welten bessere Nährwert. Ich versteh's einfach nicht.

Außerdem bin ich ein riesengroßer Fan von Alverde! (Aber Vorsicht, längst nicht alle Produkte von Alverde sind vegan.)
Ein Großteil meiner Schminke wurde mittlerweile gegen Alverde getauscht und was Haarpflege angeht bin ich sowieso schon länger Alverdianer. Großes Plus ist vor allem der geringe Preis. Lohnt sich richtig.
Das musste ich mir heute einfach mal genehmigen:



Ja, das war mein bildgewaltiger Post für heute. Viele von den Profukten, die ich jetzt erst so langsam entdecke, sind in Veganerkreisen, die hier vielleicht über meinen Blog stolpern, schon längst altbekannt.
Aber ich taste mich weiterhin langsam vorwärts und naja, vielleicht findet sich auch irgendwann ein anderer Neuveganer hier ein und kann mit meinen Posts was anfangen, wer weiß. :)
Da meine Haut nach nur einem Monat bereits viel besser und gesünder aussieht, ich mich vitaler und gesünder als je zuvor fühle und ich endlich mit meinem Gewissen im Reinen bin, kann ich nur sagen - Veganismus rockt!

So und damit nicht nur mein Geldbeutel sondern auch ich leichter werde - auf zum Sport! =D
Bis bald!

12. Mai 2012

"Green for Life" und MOTIVATION


Ja! Motivation ohne Ende! Bin richtig energiegeladen und glücklich, weil ich nach eeeendlosen zweeeeei Wochen endlich meine "Abnehmstagnation" überwunden habe und eeeeeendlich ein weiteres Kilo dahingeschmolzen ist.
Mensch, das war aber auch echt grausam. Manchmal gibt's solche Phasen beim Abnehmen - man rackert sich ab, macht alles einigermaßen richtig und es passiert auf der Waage... nichts. Was auch immer es war, vielleicht Wassereinlagerungen oder ich hab zu wenig gegessen.
Ja, durch zu wenig essen kann die Abnahme stagnieren, das wollen viele nicht glauben. Der Körper schaltet auf Sparmodus und umkämpft hartnäckig die Fettdepots, weil er durch die zu geringe Nahrungsaufnahme auf Notzeiten eingestellt ist. Also genug essen, vor allem an Sporttagen.
Das hab' ich die letzten 3 Tage gemacht und siehe da... :D
Gerade war ich mit E. noch im Schwimmbad und bin jetzt zwar müde und ausgepowert, aber es ging mir noch nie besser. Wuhu!

Was mir in den letzten Tagen übrigens sehr geholfen hat, meine Nahrungsaufnahme zu kontrollieren und die Kalorien zu berechnen, waren zwei kleine Programme, die man sorgenfrei im world wide web nutzen kann.
Eines davon habe ich erst neulich entdeckt und möchte es mal kurz vorstellen, weil sogar die Onlinenutzung möglich ist und es wunderbar strukturiert und einfach zu handhaben ist:

Die FDDB: *klick*

Wunderbare Seite, die über eine große Community verfügt, welche eine verdammt große Zahl an Lebensmitteln (z.B. explizit den Multivitaminsaft aus dem Aldi oder was auch immer) inklusive Nährwert, Eisweiß-, Fett- und Vitamingehalt (und so weiter und so fort, alles was man wissen will!) bereitstellt.
Hauptsächlich habe ich die FDDB bisher benutzt um die genauen Nährwerte eines Produktes für meine ungefähre Berechnung zu erfahren.
Mittlerweile hab' ich dort einen Account und kann täglich genau sehen, was ich zu mir genommen hab und wie weit ich von meinem Tagesbedarf entfernt bin und so weiter. Bei einer Diät sollte man circa 500kcal unter seinem Tagesbedarf bleiben, außer an Sporttagen.
So sieht zum Beispiel mein gestriger Tag aus:



Wie man sieht, ist die Aufteilung sehr toll gemacht. Bevor man die Produkte zu seinem "Diättagebuch" hinzufügt, muss man sie in der Datenbank suchen, meistens gibt's noch das passende Bild dazu und dann fügt man die Lebensmittel mit der Möglichkeit zur genauen Angabe von Gewicht und wann man gegessen hat in sein Tagebuch. Echt super gemacht. Außerdem wird sogar ohne lästige Rechnerei angegeben, wie viel man bereits aufgenommen hat. Zuvor sollte man seinen Tagesbedarf mithilfe der FDDB berechnen, damit auch Angaben zum Prozentsatz gemacht werden können.
Ich halte meinen erechneten Tagesbedarf von 2310kcal als etwas hochgegriffen. Klar, mit 4-5x die Woche Sport wird mehr angegeben, aber ich rechne derzeitig immer mit einem Bedarf von 1800-2000 und bin damit bisher gut gefahren.
Naja, vielleicht kennt ja jeder schon dieses Programm und ich rede hier umsonst, aber ich kannte es nicht und bin schlicht begeistert. :D

Außer dem Ernährungsbericht gibt es auch die Möglichkeit sich eine Grafik zu erstellen, die den Gewichtsverlauf zeigt, inklusive Trend, dem Idealbereich und dem Wochendurchschnitt. Damit das Ganze Sinn hat, sollte man natürlich jeden Tag sein Gewicht notieren, was ich zuvor schon in meinem schlauen Büchlein getan hab. Jetzt alles vollkommen online, echt super. Begeisterung. =D

Soooo, was gibt's noch?
Achja: Ich habe tatsächlich im bereits erwähnten Gewinnspiel von Jessis Blog "Vegetarisch und Vegan abnehmen" gewonnen und darf mich nun stolze Besitzerin des folgenden Buches nennen:
Juhu, darüber hab' ich mich wirklich sehr gefreut. Bisher hab' ich nur mal kurz hineingelesen, bin aber schon sehr angetan.
Eine Kurzbeschreibung von amazon.de:
"Green for Life ist ein Bericht von Victoria Boutenko über ihre Recherchen zu einer Gruppe von Lebensmitteln, deren Bedeutung bislang dramatisch unterschätzt wurde, obwohl sie den Nährstoffbedarf des Menschen optimal abzudecken vermag: grünes Blattgemüse."
Sooo, jetzt muss ich aber los: einkaufen. Mein grünes Blattgemüse ist aufgebraucht. ;D
Also bis bald meine lieben unsichtbaren Leser und noch ein schönes Wochenende!

9. Mai 2012

Wenn der eigene Körper nicht mehr zum Lebensgefühl passt..

.. ja, das ist furchtbar und genau so geht's mir momentan dauernd. Das ist wirklich nervig. Innerlich habe ich die Verwandlung zum ernährungsbewussten, gesunden und vor allem schlanken Mädchen schon vollzogen und stolpere beinahe täglich über den grausamen Umstand, dass mein Körper da noch nicht hinterher gekommen ist.
Ein Beispiel: ich laufe zur Bahn und mir begegnet eine stark übergewichtige Frau (dass übergewichtige Frauen natürlich auch schön sein können, schließe ich hiermit keinesfalls aus.): meine erste Reaktion ist ein mitleidiger und, zugegebenermaßen, auch etwas verächtlicher Blick, der darauf schließen lässt, dass ich Übergewicht mittlerweile auch größtenteils als Faulheit abtue. Ich denke "Gut, dass ich aus dem Loch herausgekommen bin." und nur Sekunden später fällt mir ein, dass ich mit meinem derzeitigen Aussehen für andere Passanten exakt das gleiche Bild abgeben muss: ein junges Mädchen, das sich nicht im Griff hat.
Na toll.
Das führt dazu, dass mir mein Übergewicht immer bewusster wird und ich mich einerseits tief am Boden fühle und Selbstbewusstsein zum Fremdwort geworden ist und andererseits bin ich stolz auf mich, weil ich endlich den Schritt zum regelmäßigen Sport und Veganismus gefunden habe. Ein ständiges Wechselspiel von starkem Selbstbewusstsein und Unsicherheit.
Ich kann's kaum mehr erwarten, endlich wieder als normalgewichtig zu gelten. Klar, das wirkt so, als wäre mir die Meinung anderer unheimlich wichtig. Das ist sie in vielen Fällen allerdings nicht - ich würde mich niemals verändern, weil ich mit meiner Einstellung nicht konform laufe. Aber in der Gewichtsfrage bin ich so unsicher, dass ich mir nichts mehr wünsche, als nicht mehr aufzufallen.
Und dabei bin ich nicht einmal unheimlich stark übergewichtig. Es könnte viel schlimmer sein. Selbst in meinen schlimmsten Zeiten war ich noch mehrere Kilos von der dreistelligen Schreckenszahl entfernt.
Ich glaube, dass ich derzeit an einem kritischen Punkt bin. Wie gesagt, meine Einstellung passt nicht mehr mit meinem Körper zusammen und es wird noch mindestens 3 Monate dauern, bis diese Bilder wieder übereinstimmen. Und bis dahin muss ich mich anstrengen und mich nicht unterkriegen lassen.
Drückt mir die Daumen!

2. Mai 2012

Es geht voran

Heyho!
Da bin ich wieder.
Wieder gibt es einiges aus der sommerlichen Veganer-Abnehm-Welt zu berichten.
Mittlerweile hab' ich gute weitere zwei Kilogramm verloren und bin ein bisschen stolz auf mich. Mein Fuß muckt endlich auch nicht mehr rum (davon mal abgesehn, dass ich mir durch den nächtlichen Gewaltmarsch in zu hohen Schuhen ein paar Blasen zugezogen hab - ich sollte es mir angewöhnen barfuß zu laufen, das ist viel schöner :] ) und ich fühle mich gesund und vital durch das vegane Essen, das ich in den letzten 10 Tagen mit nur einer Verfehlung (unbedachterweise :/) gemeistert habe.

Der Sport fällt mir auch immer leichter - nach nur einem Monat regelmäßiger Bewegung scheine ich meine Ausdauer fast verdoppelt zu haben. Für jemanden wie mich, der in seinem ganzen Leben NIE regelmäßig Sport gemacht hat, ist das kaum zu glauben. Der leichte Schmerz, den man bei stärkerer Muskelbeanspruchung empfindet, ist für mich mittlerweile eher erfüllend und spornt mich an, als dass ich mich dadurch kaputt und widerwillig fühle. Natürlich hab' ich diesen Erfolg auch meinem E. zu verdanken, der mich immer wieder anfeuert, ermutigt und mir - salopp ausgedrückt - in den gluteus maximus tritt, wenn ich beginne Ausreden zu suchen, warum 4x Sport diese Woche nicht nötig ist.
Also führe ich diese Entwicklung jetzt erstmal ohne weitere Zusätze fort und warte ab. Hier heißt das Stichwort wohl durchhalten und Ausdauer beweisen. Da ich mich momentan aber nach dem Sport jedes mal unheimlich gut fühle (Ja - Endorphinausschüttung lässt grüßen), dürfte das kein Problem sein.
Trotzdem bin ich weiterhin auf der Suche nach Tipps und Tricks - nicht unbedingt wie das Abnehmen schneller geht, sondern eher wie man langfristig am Ball bleibt, wenn die Waage mal enttäuschend lange stillsteht.
Dass ich noch circa 8-10 Monate brauchen werde, um mein Wunschgewicht zu erreichen, ist mir schon lange klar. Ein bis zwei Stunden Beschäftigung mit Abnehmprozessen und jeder sieht ein, dass sehr schnelles Abnehmen ungesund und in den seltensten Fällen von langer Dauer ist, da hinter dem sogenannten Jojo-Effekt mehr steckt als nur die Annahme, dieses Phänomen sei psychisch.

Meine Küche stand die letzte Woche eher still oder wurde nur für schnelle Gerichte gebraucht, wie Salat mit stinknormalem Sojaschnitzel oder Nudeln mit irgendeiner Soße, da ich fast nur durch die Gegend gehetzt bin und meist erst abends daheim war. Allerdings bin ich auch sonst eher ein Verfechter der schnellen Küche - alles, was länger als 45min Zubereitung benötigt, nervt mich. Außer ich habe wirklich mal Lust zu kochen, wie das gestern der Fall war. Wie bei fast allen Dingen, macht kochen zu zweit einfach mehr Spaß und so entstand ein leckeres Feiertagsessen von E. und mir. Wir sind beide Köche mit zwei linken Händen, demnach war das folgende Ergebnis für uns einfach spitzenklasse ;)

Gebratener Spargel mit Kartoffelecken (die eher zu Bratkartoffeln wurden)
, gefüllte Champignons und ein Sojaschnitzel
Jeder begabte Koch würde den Kopf schütteln, wenn ich behaupte, dass wir über eine Stunde dafür gebraucht haben, aber nunja... Ich war sehr stolz auf uns ;D











So, ich hab' nichts weiter zu berichten und verabschiede mich still und leise - bis zum nächsten Mal!

22. April 2012

Von veganen Kochversuchen & Schwierigkeiten im Alltag

Ich melde mich zurück! :D Einige Zeit ist seit meinem letzten Blogeintrag vergangen und in dieser hab' ich viele Erfahrungen sammeln können, sowohl positive als auch negative.
In der vergangenen Woche versuchte ich mich einerseits an einigen neuen veganen Produkten aus dem Biomarkt und auch aus den "normalen" Lebensmittelgeschäften, kochte erstmals fleißig vegane Gerichte (ich bin leider ein ziemlicher Koch-Muffel. Aber das soll sich ändern.), erlebte den veganen Alltag mit all seinen "Anfangswehwehchen" und ackerte meinen Trainingsplan ab.
Eine Bilanz:

Das Kochen verlief überraschend gut! Ich bin wirklich begeistert. :D
Da ich zuvor nur selten ordentlich kochte, war die Umstellung auf vegan absolut kein Problem und ich hatte eigentlich auch viel Spaß  herumzuprobieren. Somit war das Projekt Vegan in meinen eigenen vier Wänden bereits sehr erfolgreich, da ich in den letzten 2 Wochen durchweg gesund und ausgewogen aß  und auch viele Lebensmittel, die ich sonst total vernachlässigte, in meinen Speiseplan einbauen konnte. Demnach fühle ich mich nun auch ungeahnt vital und gesund.
Hier ein paar Impressionen von meinen noch dilettantischen Versuchen:


Die klassische Linsensuppe. Überraschend war, dass sogar das Rezept von meinen Eltern gänzlich tierleidfrei auskommt. Juhu!
Deutsche Hausmannskost veganisiert: Sauerkraut mit gebratenen Kräuter-Champignons (mit Petersilie garniert) und Kartoffelpüree (mit Mandelmilch - total genial!)
Visuell nicht ganz so schön, weil zu viel Zimt: die Apfeljoghurt-Zimt-Sonne. ;)



Wie man eindeutig sieht, handelt es sich hierbei um Anfängerversuche, aber ich bin trotzdem ein bisschen stolz auf mich. :>
Nun kommen wir zu den neuen Produkten, die ich beim Kochen ausprobiert habe.
Jeder Veganer kennt sicher die ewige "Milchfrage" oder die "Sahnefrage". Glücklicherweise gibt es mittlerweile unzählige Alternativen, von Reismilch über Sojamilch zu Hafer-, Mandel-, Sojaschoko- und Sojavanillemilch. Dabei sollte man wirklich einige ausprobieren, da diese geschmacklich sehr verschieden sind. Ich persönlich kannte bis vor einigen Monaten nämlich nur den "Reisdrink", den ich absolut abscheulich finde. Die Alternativen von Alpro Soya kann ich allerdings nur wärmstens empfehlen. (*klick*) Insbesondere möchte ich anmerken, dass Sojamilch für mich nicht einmal originalgetreu wie Milch schmecken muss, da diese beinahe unangenehm dickflüssig ist und so weiter. Die Milch von Alpro vereint sozusagen alle positiven Seiten und schmeckt sehr neutral und kommt ohne die dickflüssige Seite von Kuhmilch aus. Alpro Soya hat es übrigens jetzt auch schon in die Regale vieler bekannter Lebensmittelketten geschafft, unter anderem REWE.
Absoluter Hit ist für mich aber die Mandelmilch von Provamel (*klick*), die zwar mit einem stolzen Preis aufwarten kann, aber geschmacklich einfach unschlagbar ist. Da die Mandelmilch mit Agavendicksaft gesüß t ist, passt die Mandelmilch super zum morgendlichen Müsli o.Ä..
Auch vegane Sahne habe ich bereits ausprobiert und kann wieder einmal Alpro Soya anführen: *klick*
Als nicht besonders gut empfand ich die CreSoy von Natumi, aber das kann auch an der Verwendung gelegen haben - ich probier sie mal in anderem Kontext noch mal aus.


Da die Uni letzte Woche wieder begonnen hat, hatte ich auch nicht immer Zeit um ausgiebig zu kochen und aß  des öfteren auch auswärts. In unserer Mensa gibt es tolle vegane Angebote, das war kein Problem. Auchsuper war der Besuch im Leipziger "Curry&Co", die sehr leckere vegane Currywürste und Suppen anbieten, sehr gut war auch die vegane Mayonaise.
Preislich gesehen liegt das Curry&Co auch völlig im Rahmen. Die Mahlzeit dort war natürlich eine ziemliche Kalorienbombe, aber sooooo nomnomnom! :-)
*klick*













Neben den kulinarischen Gebieten war die Umstellung auch sonst nicht besonders schwer. Die ersten zwei Tage hatte ich starke Kopfschmerzen, ich bezweifle aber, dass dies mit dem veganen Essen zusammenhing - eher damit, dass ich es mit dem Sport übertrieb.
Noch habe ich mich nicht getraut, allen meinen Freunden und Bekannten von meinem neuen Weg zu erzählen, da ich auch schon mit dem jahrelangen Vegetarismus (immer noch!) an viele Ecken und Kanten gestoß en bin. Auch meine Eltern wissen noch nichts. Aber ich sage mir oft, dass ich meine Essgewohnheiten einfach nicht jedem auf die Nase binden muss. (Auß er wenn ich gerade einen neuen Blog erstellt habe ;D) Unvermeidbar war es einmal in der Uni bei einem gemeinsamen Frühstück. Die Information wurde auch mit dem zu erwartendem Stirnrunzeln und Naserümpfen aufgefasst. Aber da muss man einfach drüber stehen. Punkt.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich zwei mal "schwach" geworden bin während den letzten Tagen. Allerdings nur bei Kleinigkeiten. Ich mache mich nicht verrückt deswegen, striktes Verbieten bewirkt bei mir eher das Gegenteil. "Von einem auf den anderen Tag" hat zwar sehr gut funktioniert, als ich Vegetarierin wurde, aber diesmal geht's eben schrittweise. Passt schon. :)

In Sachen Sport bin ich auch sehr zufrieden, weil ich durchweg fleiß  ig war und gestern auch zusätzlich noch schwimmen war mit meinem lieben E. :-* Leider habe ich wahrscheinlich durch das Training und die "ungewohnt" viele Bewegung ein Problem mit meinem rechten Fuß  : Schmerzen bei jedem Schritt. Das gleiche Phänomen hatte ich schoneinmal vor ein paar Jahren und den Fuß   zu schonen hat bisher auch nichts gebracht. Womöglich mache ich beim Joggen einfach etwas falsch, aber ich wüsste nicht was. Wenn die Schmerzen (nehme an das kommt von den Bändern..) in ein paar Tagen nicht verschwunden sind, kontaktiere ich wohl oder übel mal einen Arzt. Will mir von sowas jetzt nicht das Training versauen lassen!


Das war der Mega-Eintrag von heute, bald kommt neues von der Anfängerveganerfront. :)


10. April 2012

Jessis Jubiläums-Gewinnspiel

Oha, ein neuer Blogversuch und gleich drei Posts an einem Tag. :) Das ist doch ein guter Anfang.
Ich verfolge seit kurzem den Blog "Vegetarisch und vegan abnehmen" von Jessi und bin begeistert, wie viel sie schon geschafft hat. Außerdem hat sie infolge eines "Abnehm-Jubiläums" ein Gewinnspiel auf die Beine gestellt, da mach' ich natürlich sofort mal mit. :)
Das 2. Los in ihrem Gewinnspiel erhält man durch einen Bericht über ihren Blog, was ich hiermit gerne tue, da ich sowieso von den Seiten, die mir bisher so ins Auge stachen, erzählen wollte. :D
Jessi hat in einem gesunden Zeitraum von 1,5 Jahren bereits 50kg abgenommen und zwar ohne sich unnötig zu quälen - mit gesunder vegetarischer und veganer Ernährungsweise klappte das Vorhaben ebenso gut. :)
Sie ist somit ein tolles Vorbild und es macht viel Spaß ihren Erfolgsweg zu verfolgen.
Ich freue mich auf weitere schöne Blogeinträge und Rezeptideen!

Bisher: 4kg abgenommen



Seit Jahren krebse ich schon rum mit dem vagen Ziel "abnehmen".
Bereits seit Kindertagen bin ich kräftig gewesen, war nie schlank. Als ich Vegetarierin wurde nahm ich unbewusst erstmal ab, da meine Ernährung durch mein junges Alter, "mir doch egal-Haltung" und andere Faktoren eher mangelhaft war. Das war dann meine schlankste Zeit, in der ich allerdings immer noch als recht pummelig zu bezeichnen war. Seit meinem Auszug von zu Hause vor 1,5 Jahren stieg mein Gewicht zunächst stark an, da ich durch die plötzliche Freiheit total überfordert war und kaum auf meine Ernährung achtete, außer dass sie eben vegetarisch sein musste - da war ich immer schon penibel. Die neue Stadt, das neue Leben, die Uni, neue Leute und der ganze Kram hat mich zu sehr in Beschlag genommen, als dass ich ernsthaft mein Gewicht beobachtet hätte. Kaum Sport, manchmal zu viel, manchmal viel zu wenig und vor allem unregelmäßiges Essen hat mir wohl "das Genick gebrochen". Auf einmal fiel mir aber auf - ach du Sch****, du wirst immer fetter, das wird langsam ungesund.
Seitdem mache ich immer mal wieder halbherzige Versuche abzunehmen, die mal mehr, mal weniger funktionieren. Zuletzt nahm ich 6kg ab - in der Prüfungszeit, als ich sowieso total gestresst war. In den Semesterferien nahm ich jetzt wieder 2kg zu.
Nun habe ich seit ca. 2 Wochen eine Kaloriengrenze eingerichtet, esse größtenteils vegan und mache Sport und das zeigt langsam Wirkung.
Diese Entwicklung möchte ich in Zukunft gerne festhalten, vor allem was ich koche, was ich plane zu kochen, wie der Sport läuft, was die Waage anzeigt und so weiter.
Diese 4kg, die ich teilweise nur durch Stress verloren habe, sind der Anfang zu einer "lebenslänglichen" ;) Ernährungsumstellung. Ich bin gespannt, wie's weitergeht. :)

Mein Aus"V"eg




Hallo werte Besucher!

Herzlich Willkommen und so weiter und so fort auf meinem neuen Blog. :)
Mit dem ääääußerst kreativen Wortspiel "Ausveg" möchte ich einleiten: Seit meinem vierzehnten Lebensjahr lebe ich nun vegetarisch, das sind etwas über sieben Jahre. Ich hatte nie Probleme mit meiner Entscheidung, da sie von ganzem Herzen kam und heute nach wie vor einen großen Teil meines Wesens ausmacht und alles rund um die vegetarische Lebensweise mich interessiert und zum Hobby geworden ist. Somit bin ich also schon stark mit der Thematik vertraut und möchte nun den Schritt zur veganen Lebensweise machen, da diese für mich nach langem Hin und Her die einzig logische Konsequenz und der einzige "Ausweg" ;) geworden ist.
Außerdem möchte ich mein Leben im Allgemeinen - wenn's grade sowieso so turbulent wird :D - ein wenig umstrukturieren und mittels einer vollends gesunden Ernährung und 4x die Woche gezielten Trainings noch sehr viel sportlicher werden und eine Menge abnehmen.
Darüberhinaus plane ich eine Wanderung (allein) von Leipzig, meinem Wohnort, bis zur Ostsee, welche aus Geldmangel erst nächsten Sommer stattfinden soll.
Demnach wird sich mein Blog als neues Helferlein und Strukturierer vorwiegend mit dem Sprung zur veganen Lebensweise, meinem Abnehmvorhaben und der Planung anderer Projekte usw. befassen.
Da ich schon soooo viele schöne Blogs zu diesem Thema las und bemerkte, wie sehr diese mir halfen, möchte ich alles, was ich hier verfasse, auch öffentlich halten - vielleicht stolpert ja jemand darüber und kann etwas mit meinem Kauderwelsch anfangen. :D

Das soll's für den Anfang gewesen sein, ich freue mich gaaanz sehr auf die nächste Zeit, auch mit diesem Blog und grüße herzlich alle Gleichgesinnten -
Kää