10. Mai 2013

Eeeendlich...

... geht's wieder weiter. Meine Güte, seit September gurkte ich auf einem Plateau rum und NICHTS schien was zu bringen, ich bin halb verrückt geworden. Seit zwei Wochen geht's jetzt wieder weiter - genau dann, als ich schon fast nicht mehr dran geglaubt hab.
Und ich war viiiieel zu stolz nochmals einen Blogeintrag zu verfassen, bevor ich nicht Fortschritte verbuchen konnte, also war ich jetzt sechs Monate "verschollen". :D
So, wie kam das ganze Plateau zustande und wie hab ich's überwunden?
Wie's dazu kam ist eigentlich ganz einfach gewesen... nach meinem Urlaub in Spanien war ich (viel zu) stolz auf meine Erfolge und Disziplin und wollte mir in den verbleibenden Semesterferien etwas Ruhe und "Sünden" gönnen und voilà: hab mich ganz klassisch überschätzt und war schnell in einer Abwärtsspirale gefangen, aus der ich mich nicht so leicht befreien konnte. Peinlich, peinlich, wenn man sich selbst für diszipliniert hält und sich dann mit den einfachsten und aaaaltbekanntesten Ausreden belügt. "Wenn ich einmal (zweimal, dreimal...) esse, worauf ich Bock habe, wird schon nichts passieren.", "Noch einmal Training ausfallen lassen macht jetzt auch nichts mehr aus..", "Morgen geh' ich wieder und achte auf alles!". Einfach die Standardausreden, furchtbar.
Waaah, ich verfluche mein Vergangenheits-Ich. Das folgende Problem werden wohl viele kennen: wenn man einmal aus seiner Routine draußen ist, wird ein erneuter Einstieg verdammt schwer. Mein letzter Eintrag zeugt ja davon. Immer wieder halbherzig angefangen Sport zu machen, sauber zu essen, Zeiten einzuhalten, blabla. Nach ein paar Tagen oder Wochen immer wieder die Enttäuschung, dass mir alles zu langsam ging und nichts so funktionierte, wie ich's mir vorgestellt hatte. Klar, wenn man immer nur 2-3 Wochen am Ball bleibt. So ging das bis vor einem Monat. Stress in der Uni und faule Phasen haben sich abgewechselt und so weiter.  Zusammenfassend:
Über fünf Monate hab ich immer im Wechsel zwei Kilo zu und wieder abgenommen, zuletzt dann sogar wieder drei Kilo drauf gehabt. Das zehrte natürlich stark an den Nerven.
Ich weiß nicht mehr genau warum, aber irgendwann ging mir der Umstand so gehörig auf den Geist, dass ich mich nur noch zwischen komplett aufgeben und ordentlich weitermachen entscheiden konnte. Weiß selbst nicht, was mich dazu gekriegt hat, meine alten Pläne wieder aufzurollen und einzuhalten.
Zwischenzeitlich bin ich auch noch mit meinem Freund zusammengezogen, vielleicht hat mich das ein bisschen angespornt.
Definitiv aber war der Stress mit dem Umzug, dem Packen, dem Nachmieter finden und dem ganzen Rattenschwanz dafür verantwortlich, dass ich einen... "Bruch" in meinem ganzen Trott und ca. drei Wochen absolut keinen Rhythmus hatte, sehr wenig oder zu viel gegessen, kaum geschlafen und "unnatürlich" ;) viel Bewegung und körperliche Anstrengung hatte.
In den Wochen vor dem Umzug wurden drei Kilo runtergeprügelt durch viel Sport und super essen, bis es dann wieder stagnierte.
Trotzdem scheint die Zeit um den konkreten Umzug so anstrengend gewesen zu sein, dass ich einfach abnehmen MUSSTE. Zugegebenermaßen auf eine eher ungesunde Art.
Seit zwei Wochen wohnen wir beide jetzt zusammen und das scheint mir wirklich viel Kraft zu geben: gut und sauber zu essen fällt mir ziemlich leicht, ich halte die "Essenszeiten" und ihre Zusammensetzung ganz wie von selbst ein und zu zweit zum Sport laufen ist natürlich auch viel toller und motivierender. Der neue Tagesablauf hilft mir schon sehr viel und mit dem Partner ständig um einen herum fühlt man sich auch im positiven Sinne "überwacht".
So hab ich's also geschafft mein ätzendes Plateau einigermaßen zu überwinden und bin jetzt noch zwei Kilo unter meinem bisher niedrigsten Niedrigstgewicht ;D Meine Motivation steigt im Gegensatz zur Waagenanzeige immer weiter und diesmal lasse ich mich nicht vom Übermut überlisten, haha..
Als "Belohnung" konnte ich mir diese Woche die ersten "richtig" kurzen Hosen meines Lebens kaufen und Größe 42 ist mir nun schon fast zu groß. Gerade läuft alles gut.
Ich hoffe diesmal hält mein Erfolg länger an... bis dahin, hoffentlich bis bald. :)

31. Oktober 2012

Mensafutter

Hey, mich gibt's auch noch!
So viel zu "Nachdem die Uni begonnen hat, hab ich auch wieder mehr Zeit".
Fehlanzeige.
Keine Ahnung warum, aber dieses Semester ist irgendwie sehr zeitraubend, vor allem weil ich unter der Woche ungewohnt spät heimkomme. Zusätzlich gibt's auf einmal auch wieder sowas merkwürdiges wie "Hausaufgaben", die mich tierisch nerven. :D Ganz ehrlich, ich hab seit der 11. Klasse keine Hausaufgaben mehr gemacht, was soll das... *badass*
Nunja, heute ist ja Feiertag (zumindest in den neuen Bundesländern) und hier bin ich.
Trotz Stress und so weiter hab ich auch meine Bloghausaufgaben gemacht und in letzter Zeit mal meine Mahlzeiten in der Mensa dokumentiert.
Alles auch vegan - ich liebe meine Mensa. Seit Beginn dieses Semesters wurde noch ein zweites "veganes Komplettgericht" eingeführt, was jetzt neben der standardmäßigen Salatauswahl und den Nudeln mit Tomatensauce jetzt insgesamt vier vegane Auswahlmöglichkeiten macht, was ich sehr löblich finde.
Außerdem gibt es jetzt auch immer vegane Smoothies oder Sojamilkshakes. Bin zufrieden. :)
Die Fotos sind nicht besonders gut geworden, inmitten von Leuten einfach so das Essen abzulichten wirkt wohl etwas merkwürdig, deswegen hab ich mich etwas schief angestellt ;)
Weiteres Problem war, dass ich oft so einen Hunger hatte, dass mir erst sehr spät eingefallen ist, dass ich ja alles fotografieren wollte - was die teilweise halb leeren Teller erklärt. Ich bitte dies zu verzeihen. =D


Mega toller Riesensalat mit allem drum und dran!

Der Himbeersojamilkshake! <3

Mein Standardgericht: der Wok, hier mit Falafelbällchen.



Das hier war so lecker, dass es fast kein Bild mehr davon gegeben hätte: vegane Paella mit Nüssen. Sieht schlicht aus, aber war echt das beste, was ich je in der Mensa gegessen hab.

Außerdem war ich mit einer Freundin noch die bekannte Leipziger Eisdiele "Braker's" austesten:

Kirschsorbet & Schokovanille

War wirklich sehr zu empfehlen, da wird es mich definitiv noch öfter hinziehen. Leider ist uns zu spät aufgefallen, dass die Waffel womöglich nicht vegan sein könnte. Muss das nächste mal erfragt werden - oder gleich im Becher, damit auch die Sojasahne mal zum Einsatz kommt, mal sehn. :)
Erwähnenswert wäre noch der Kugelpreis von 60 cent, das ist einfach unschlagbar.

Ja... in meiner Küche passiert momentan nicht viel, bin ja mittags nie zu Hause und abends gibt's dann mal Salat oder sonstwas Unspektakuläres.
Dass ich so wenig Zeit habe, wirkt sich auch auf mein Sportverhalten aus: Zur Zeit schaffe ich die 4x Sport pro Woche nur selten und schwimmen haut irgendwie auch nicht mehr so hin.
Habe mir aber als perfekten "Neustart" den 4. November, also diesen Sonntag, gesetzt, da ich mich dann hoffentlich an den neuen Tagesablauf gewöhnt habe.

So, das war's erstmal für heute, ein schönes Halloween euch allen. ;)