Da bin ich wieder.
Wieder gibt es einiges aus der sommerlichen Veganer-Abnehm-Welt zu berichten.
Mittlerweile hab' ich gute weitere zwei Kilogramm verloren und bin ein bisschen stolz auf mich. Mein Fuß muckt endlich auch nicht mehr rum (davon mal abgesehn, dass ich mir durch den nächtlichen Gewaltmarsch in zu hohen Schuhen ein paar Blasen zugezogen hab - ich sollte es mir angewöhnen barfuß zu laufen, das ist viel schöner :] ) und ich fühle mich gesund und vital durch das vegane Essen, das ich in den letzten 10 Tagen mit nur einer Verfehlung (unbedachterweise :/) gemeistert habe.
Der Sport fällt mir auch immer leichter - nach nur einem Monat regelmäßiger Bewegung scheine ich meine Ausdauer fast verdoppelt zu haben. Für jemanden wie mich, der in seinem ganzen Leben NIE regelmäßig Sport gemacht hat, ist das kaum zu glauben. Der leichte Schmerz, den man bei stärkerer Muskelbeanspruchung empfindet, ist für mich mittlerweile eher erfüllend und spornt mich an, als dass ich mich dadurch kaputt und widerwillig fühle. Natürlich hab' ich diesen Erfolg auch meinem E. zu verdanken, der mich immer wieder anfeuert, ermutigt und mir - salopp ausgedrückt - in den gluteus maximus tritt, wenn ich beginne Ausreden zu suchen, warum 4x Sport diese Woche nicht nötig ist.
Also führe ich diese Entwicklung jetzt erstmal ohne weitere Zusätze fort und warte ab. Hier heißt das Stichwort wohl durchhalten und Ausdauer beweisen. Da ich mich momentan aber nach dem Sport jedes mal unheimlich gut fühle (Ja - Endorphinausschüttung lässt grüßen), dürfte das kein Problem sein.
Trotzdem bin ich weiterhin auf der Suche nach Tipps und Tricks - nicht unbedingt wie das Abnehmen schneller geht, sondern eher wie man langfristig am Ball bleibt, wenn die Waage mal enttäuschend lange stillsteht.
Dass ich noch circa 8-10 Monate brauchen werde, um mein Wunschgewicht zu erreichen, ist mir schon lange klar. Ein bis zwei Stunden Beschäftigung mit Abnehmprozessen und jeder sieht ein, dass sehr schnelles Abnehmen ungesund und in den seltensten Fällen von langer Dauer ist, da hinter dem sogenannten Jojo-Effekt mehr steckt als nur die Annahme, dieses Phänomen sei psychisch.
Meine Küche stand die letzte Woche eher still oder wurde nur für schnelle Gerichte gebraucht, wie Salat mit stinknormalem Sojaschnitzel oder Nudeln mit irgendeiner Soße, da ich fast nur durch die Gegend gehetzt bin und meist erst abends daheim war. Allerdings bin ich auch sonst eher ein Verfechter der schnellen Küche - alles, was länger als 45min Zubereitung benötigt, nervt mich. Außer ich habe wirklich mal Lust zu kochen, wie das gestern der Fall war. Wie bei fast allen Dingen, macht kochen zu zweit einfach mehr Spaß und so entstand ein leckeres Feiertagsessen von E. und mir. Wir sind beide Köche mit zwei linken Händen, demnach war das folgende Ergebnis für uns einfach spitzenklasse ;)
| Gebratener Spargel mit Kartoffelecken (die eher zu Bratkartoffeln wurden) , gefüllte Champignons und ein Sojaschnitzel |
So, ich hab' nichts weiter zu berichten und verabschiede mich still und leise - bis zum nächsten Mal!
Schön, dass es deinem Fuß besser geht! :)
AntwortenLöschenIch finde, dass unser Essen auch für normale "Hausmannsverhältnisse" überdurchschnittlich gut aussieht, schmackhaft war und abwechslungsreich ist!
Wow, das sieht wirklich total lecker aus!!! LG...
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